Dieses Grundrezept beschreibt, wie ich Tofu anbrate, um ihn dann für alles Mögliche weiter zu verwenden. Durch diese Zubereitung bekommt der Tofu einen angenehmen Biss und eine leckere Würze, die tatsächlich zu fast allem passt.
Ich habe auch schon einmal 400 g so zubereiteten Tofu peu à peu aus dem Kühlschrank weggenascht, bevor er seinem eigentlichen Verwendungszweck zukommen konnte - oops! :)
Da der fertige Tofu abermals geschnitten werden kann, empfehle ich eine Form die sich einfach braten und wenden lässt, wie z.B. die abgebildete.
Ähnlich wie bei Bratkartoffeln rate ich dazu, nur so viele Tofustücke in die Pfanne zu geben, wie auch Bodenkontakt haben und im Zweifel mehrere Fuhren nacheinander zu braten. Das Ablöschen mit Sojasauce sollte dann erst geschehen, wenn alles gebraten ist und am Schluss noch einmal zusammen in die Pfanne geworfen wird (wegen der am Ende des Posts erwähnten schnell anbrennenden Sojasaucenrückständen).
Zutaten:
- Tofu, in beliebige Form geschnitten
- etwas neutrales Pflanzenöl
- etwas Sojasauce (kein Salz, kein Pfeffer - nur Sojasauce)
Zubereitung:
- Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
- Je nach Form Tofu von allen/beiden Seiten goldbraun anbraten.
- Mit wenig Sojasauce ablöschen, so dass der Tofu beim anschließenden Wenden darin von allen Seiten leicht benetzt wird.
- Kurz weiterbraten (bei mir meist etwa 20 Sekunden).
Vorsicht: Aus der richtigen Menge Sojasauce ist das Wasser schnell verdampft und was zurückbleibt verbrennt schnell. Ein bisschen kräftiges Bräunen ist aber erwünscht.
Hurra, es gibt mal wieder ein Rezept: Angefangen hat es vor langer Zeit bei "Top Kauf", einem kleinen Laden in der Davidstraße hier in St. Pauli. "Pass auf, der macht süchtig!" riet der Verkäufer mit einem diabolischen Grinsen. Er wusste, ich würde wiederkommen.
Nachdem ich ein Vermögen in den so genannten "Couscous-Salat" investiert hatte, beschloss ich, mich einmal selbst daran zu versuchen. Nun habe ich diesen verdammt leckeren Salat schon einige Male gemacht und dank regulierbarer Schärfe ist er nun auch etwas für die ganze Familie. :)
Rockt auch zum Mitbringen auf Parties und dergleichen.
Zutaten für ne ordentliche Schüssel voll (ca. 1,5 kg):
- 500 g feiner Bulgur
- 300 ml Wasser
- 2 Paprika (rot, gelb), fein gewürfelt
- 1 Gurke, geschält, entkernt, fein gewürfelt
- 3 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
- 1 Bund glatte Petersilie, ohne Stiele, gehackt
- Saft von 2 Zitronen
- 5 EL Salca (vom Türken), Paprika-, Tomatenmark oder eine Mischung (bei mehrfach konzentriertem Tomatenmark bin ich bzgl. der Menge nicht sicher)
- 10 EL Olivenöl
- 1 EL getrocknete Minze
- 3 TL Zucker
- Salz, Pfeffer, Knoblauch
- evtl. Chili
Zubereitung:
- Bulgur mit kochendem Wasser übergießen, umrühren und 20 Minuten abgedeckt quellen lassen.
- Den Bulgur mit einem Löffel auflockern, so dass es keine großen Klumpen mehr gibt.
- Salca (oder Alternativen), Olivenöl und Zitronensaft mit dem Bulgur vermengen bis Homogenität erreicht ist. :D
- Gemüse & Co. unterheben und würzen.
- Fertig!
NEU: Überarbeitet, unfassbar einfach und hoffentlich idiotensicher. :)
Auch wenn es vielen Besuchern gelungen ist, mit dem Original-Rezept eine vernünftige vegane Mayo herzustellen, so gab es doch auch immer wieder Probleme, Fragen und Ungewissheiten. Zudem war die Technik der Zubereitung aus heutiger Sicht komplizierter als nötig.
Ob die neue Zubereitungsmethode sich bewährt und auch für andere Mixer taugt, muss sich noch herausstellen. Das Original-Rezept ist noch am Ende des Posts etwas ausgegraut zu finden.
Zutaten:
- 50 ml Sojamilch, gekühlt * (Es klappt nicht mit jeder; siehe unten)
- 100 ml Rapsöl, ungekühlt
- 1/2 TL Plastikzitronensaft, ungekühlt
- 1/2 TL scharfer Senf
- evtl. 1 TL naturtrüber (und damit veganer) Apfelessig
- 1 - 2 Prisen Salz
- bei ungesüßter Sojamilch evtl. knapp 1 TL Zucker
Zubereitung der Basis (zum Video):
- Nacheinander Sojamilch, Zitronensaft oder Essig und Rapsöl in ein hohes Gefäß geben.
- Mit einem Stabmixer etwa 30 Sekunden wild durchmixen.
- Vorsichtig mit scharfem Senf und Salz abschmecken.
- Nach Geschmack evtl. mit
Weißweinessig veganem Apfelessig oder Zitronensaft sowie Pfeffer verfeinern.
* Sojamilch mit der es funktioniert:
- alpro soya Original mit Calcium
- alpro soya light
- alpro soya Ungesüßt
- Provamel Bio Soya Natural
- EDEKA Bio SOJADRINK Natur
- Soyatoo! Milli! Natural Sojakeim Drink
- Bruno Fischer Sojadrink Natur
- ALNATURA Soja Drink Natur (stand auch schon mal in der Negativ-Liste - keine Ahnung was da los war oder oder ob es gar teilweise chargenabhängig ist?)
Sojamilch mit der es nicht funktioniert:
- Drink soja so lecker Bio Natur SOJA DRINK
Weitere Anmerkungen:
- Unser Stabmixer ist so ein 300 Watt-Teil von Braun. Hat vor 8 Jahren etwa 30 € gekostet.
- Das Foto zeigt die Mayo aus dem Video, welche ich mit Hilfe eines Spritzbeutels kunstvoll aufgetürmt habe um noch einmal die unschlagbare Steifigkeit der Mayonnaise zu demonstrieren. (So steht sie beim Erstellen des Posts schon seit zwei Stunden herum und hat ihre Form nicht verändert. Auch beim Rumschleppen auf der Suche nach Licht für das Foto, hat die Mayo nur in sich gewabert und ihre Form behalten.)
- Am Ende des Mixvorgangs im Video sage ich "Fünf". :)
- kleinerRattenmann ist derzeit der offiziele Laubfresser.de-YouTube-Nutzername wie es aussieht :/
Dieser Post wurde am 10.1.2013 komplett überarbeitet. Untenstehend findest du das Original, auf das sich auch die Kommentare bis zu genanntem Datum beziehen:
Zutaten:
100 ml Sojamilch
150 - 300 ml Sonnenblumenöl
1 guter TL Senf
1 guter Spritzer Kunstzitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Sojamilch in ein hohes Gefäß geben, Senf und Zitrone dazu. Ein bisschen mit dem Pürierstab drin zummixen. Dann während des Mixens SEHR LANGSAM (am besten von zweiter Person, sonst Gefäß im Sitzen zwischen Beine klemmen und in einer Hand den Pürierstab, in der anderen das Öl halten) das Öl dazu geben. Bald merkt man, wenn alles richtig läuft, dass die Masse fester wird und es sollte auch immer fester werden, je mehr Öl man hinzugibt (bis zu dem Punkt, wo es zuviel wird). Dann mit Senf und Gewürzen nochmal abschmecken.
Mayo machen stellt sich für nicht Wenige als nicht so leicht heraus. Oft braucht es am Anfang ein paar Versuche. Hier empfiehlt es sich die Kommentare einmal quer zu lesen, wo noch viele wertvolle Tipps stehen. Andere haben von Anfang an keine Probleme damit, eine gute Mayo hinzukriegen.