Zutaten:
- 600 g Kartoffeln, geschält, in mundgerechten Stückchen
- 1 große Dose Kichererbsen (ca. 480 g Abtropfgewicht), abgetropft
- 100 g Sojabrocken (z.B. aus dem Asialaden oder dem Reformhaus)
- 600 ml Wasser
- 2 gehäufte TL veganes Brühepulver
- 2 Zwiebeln, gehackt
- 2 EL neutrales Pflanzenöl
- 1 große Dose geschälte Tomaten (ca. 800 g Füllmenge), mit Saft
- 3 EL Tomatenmark (3-fach konzentriert)
- 2 EL Paprika edelsüß
- 3 EL Sojasauce (nach Geschmack)
- 2 Spritzer Zitronensaft (z.B. aus der fiesen Kunstzitrone)
- 1/2 TL Knoblauchgranulat
- Salz, Pfeffer
- evtl. 1 TL Zucker sowie Tabasco oder Chili
Zubereitung:
- Tomaten in einem Topf zerstoßen
- Kartoffeln, Kichererbsen, Sojabrocken, Wasser, Brühepulver, Zwiebeln, Öl, Tomatenmark und Paprikapulver hinzugeben.
- Mit Deckel bei 2/3-Hitze zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
- Schließlich mit Sojasauce, Zitronensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer und evtl. Zucker und etwas Scharfem abschmecken.
Ein Muss für das vegane Luxusfrühstück. Dieses in der veganen Community altbekannte Rezept kursiert im Internet in tausend verschiedenen Varianten. Wir mögen es recht schnörkellos mit Schnittlauch, inspiriert von dem Rührei, dass es früher bei Lutz' Großeltern immer gab.
Zutaten:
2 - 3 EL Margarine
1 Zwiebel, fein gehackt
400 g Tofu, mit den Händen grob zerbröselt
100 ml Sojamilch
1/2 TL Kurkuma
1 EL Sojasauce
1 - 2 EL getrockneter Schnittlauch (oder halt ein kleiner Bund frischer)
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Paprikapulver und/oder Curry sowie Petersilie
optional etwas Kala Namak für wirklich perversen Eigeschmack (gibts z.B. im Asia-Versand oder VeganWonderland)
Zubereitung:
Margarine in einer Pfanne zerlassen, Zwiebel darin glasig dünsten, Tofu und Sojamilch hinzugeben und für 2 Minuten stark erhitzen, dabei rühren. Herdplatte ausschalten, Kurkuma, Sojasauce, Schnittlauch und evtl. andere Gewürze hinzugeben und 1 weitere Minute köcheln lassen. Schließlich mit Salz und Pfeffer und optional Kala Namak abschmecken.
Wir essen den Rührtofu sowohl pur, als auch auf frischen Brötchen sehr gerne.
Um 3 Stangen Lauch die weg mussten entstand heute ein überraschend leckeres einfaches und schnelles Gericht. Die veganen Bratwürste, die es dazu gab, sind Lutz' Ansicht nach die Besten. (Zutaten und Produktanfrage siehe unten)
Zutaten:
5 mittelgroße Kartoffeln, geschält, gewürfelt
3 Stangen Lauch, in Halb-Ringen
125 ml Sojasahne
etwas Öl
Salz, Pfeffer, etwas Muskat
2 vegane Bratwürste (z.B. "Bratwurst ohne Ei - vegetarisch" von granoVita, erhältlich in Reformhäusern, evtl. auf Nachfrage bestellbar)
Zubereitung:
Kartoffeln in einer Pfanne im Öl ca. 5 Minuten schmoren, Lauch hinzugeben und weitere 5 - 10 Minuten weiterschmoren bis Lauch und Kartoffeln gar sind. Schließlich Sojasahne hinzugeben, kurz aufkochen lassen und sparsam mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die veganen Bratwürste in etwas Öl kurz von 4 Seiten anbraten und mit der Kartoffel-Lauch-Pfanne servieren.
granoVita "Bratwurst ohne Ei - vegetarisch"
Zutaten: Wasser, Weizenstärke, Palmkernfett, Zwiebeln, Salz, Gewürze (mit Senf), Weizenpflanzenfaser, Kartoffelstärke, Palmöl, Rapsöl, Sojaeiweiß, Vollkorn-Haferflocken, Kräuter, Weizenmehl, pflanzliche Verdickungsmittel Xanthan und Johannisbrotkernmehl, Maltodextrin, Hefe, Hefeextrakte, Emulgatoren Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren und Lecithine, Säuerungsmittel Citronensäure, Raucharoma.
Unsere Produktanfrage bei Hersteller granoVita ergibt:
Das Produkt ist laut Rezeptur vegan, aber mögliche Spuren von Ei seien herstelltechnisch bedingt nicht vollkommen auszuschließen, daher sei der Artikel als vegetarisch zu bezeichnen.
Überdies wird der Ursprung der Mono-und Diglyceride von Speisefettsäuren mit "Palmöl" angegeben und der des Lecithin mit "Sonnenblumen".
UPDATE (6.6.2013): Die Zeit der veganen Knoblauchsauce aus Supermärkten und Discountern ist wohl leider definitiv vorbei. Sie enthalten nun alle Milcheiweiß.
Zu Archivzwecken findet ihr die vorgegangene Post-Version noch im ausgegrauten Zustand.
Dieser Post wurde am 3.1.2010 komplett neu überarbeitet.
Bitte neueste Kommentare beachten: Rezepturänderungen... :(
"WhiteRose hat gesagt…
In dieser x-ten Fassung des Posts tendieren wir wieder dazu, dieses Produkt als vegan anzusehen:
Erste Aussagen der Hersteller, dass Branntweinessig würde mit Gelatine geklärt werden, wurden wieder zurückgenommen, nachdem wir Ihnen gebündeltete Informationen aus diesem Thread zukommen ließen und erneut nachfragten.
Die neuesten Informationen über das Aroma und den Zucker, als weitere kritische Zutaten, machen ebenfalls einen guten Eindruck. Auch wenn der Edeka Kundenservice bezüglich weiterer tierischer Inhaltsstoffe (auch solche die laut Gesetz nicht als Zutat deklariert werden müssen) keine klare Aussage macht. Bei Voss Feinkost klingt es aufgrund der Formulierung schon anders.
Eine Antwort von Homann steht seit erneutem Nachfragen bezüglich des Branntweinessigs aus.
Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass alle drei Saucen vom selben Hersteller stammen und daher auch gleich vegan sind. Bei der "Edeka Sauce" kennen wir den Hersteller gar nicht. Bei der "Aldi-" und der "Netto Sauce" sind es Voss Feinkost GmbH und Homann Feinkost GmbH, welche interessanterweise die gleiche Adresse haben.
Darüber hinaus ist bemerkenswert, die bei allen drei Produkten identische, Zutatenliste: Wasser, pflanzliches Öl, Zucker, Branntweinessig, modifizierte Stärke, Knoblauch (1,75%), Salz, Zwiebeln, Aroma, Glukosesirup, Verdickungsmittel (Xanthan, Guarkernmehl), Säuerungsmittel (Citronensäure), Kräuter.
Antworten der Voss Feinkost GmbH (Hersteller der "delikato Knoblauch Sauce", zur "Grillsaison" erhältlich bei Aldi)
"[...] wir nehmen Bezug auf Ihre E-Mail vom 02.11.2010, die wir an unsere
Lieferanten von Branntweinessig weitergeleitet haben.
Nachstehend die Antworten:
Lieferant 1): [...] der Endverbraucher ist sehr gut und richtig informiert. Seiner Abhandlung ist nichts hinzu zu fügen - der Branntweinessig wird nicht geklärt vor der Filtration, die Klärung betrifft nur die Obstessige aufgrund der bereits trüben Rohstoffe.
Lieferant 2): [...] die Ausführungen des Endverbrauchers deuten darauf hin, dass dieser sich
ausführlich mit der Herstellung von Essig beschäftigt hat. Branntweinessig
wird in der Tat nicht geschönt.
Wir entschuldigen uns für die Fehlinformationen, die wir Ihnen gegeben
haben.
1. Soweit uns die Daten von unseren Lieferanten vorliegen, enthält das Aroma keine Bestandteile tierischen Ursprungs.
2. Laut Aussage unseres Einkaufes wurde der verwendete Zucker in Deutschland raffiniert.
3. Uns sind keine weiteren tierischen Stoffe bekannt, die für das Produkt verwendet wurden. [...]"
Antworten des Edeka Kundenservice (Vertreiber der "GUT&GÜNSTIG Knoblauch Sauce")
"[...] Ja, Sie haben Recht! Branntweinessig bedarf im Gegensatz zu Obstessig keiner Klärung. Leider wurde uns zuvor eine falsche Antwort seitens des Lieferanten übermitteln. Eine erneute Nachfrage ergab, dass der in der GUT&GÜNSTIG Knoblauch Sauce frisch-würzig 250 ml verwendete Branntweinessig nicht geschönt wird. Bitte entschuldigen Sie die Falschinformation!
Leider können wir die gestellten Fragen im Zusammenhang mit den sonstigen tierischen Stoffen nicht mit absoluter Sicherheit verneinen. Laut Auskunft unseres Lieferanten ist in dem verwendeten Aroma kein tierischer Bestandteil enthalten. Der verwendete Zucker wurde nach Aussage unseres Lieferanten in Deutschland raffiniert. [...]"
Zutaten (reicht ohne Reis für eine Person):
200 g rote Linsen
600 ml Wasser
1 gelbe Paprika, gehackt
1 Bund Frühlingszwiebeln, in groben Ringen
1 TL veganes Brühepulver
1 geh. TL gelbes Thai-Curry (z.B. von Cock aus dem Asia-Laden oder Edeka)
etwas Knoblauch, Salz
evtl. etwas Limettensaft
Zubereitung:
Wasser in einem Topf zum kochen bringen, Linsen hinzugeben, verrühren und ca. 2 Minuten im offenen Topf kochen, dann Paprika hinzugeben, weitere 6 Minuten bei mittlerer Temperatur kochen. Nun die Frühlingszwiebeln hinzugeben, Platte abschalten, mit Thai-Curry, Knoblauch, Brühepulver und Salz abschmecken.
Vor dem Servieren evtl. mit etwas Limettensaft beträufeln. Evtl. Basmati-Reis dazu reichen.