veganer Frühstückklub in Hamburg

In regelmäßigen Abständen findet in Hamburg der Frühstücksklub statt - ein veganes Brunch-Event auf Spendenbasis (Richtwert 5 - 7 € UPDATE: 2.1.2013: Keine Ahnung wo der Richtwert herkommt, wir geben immer so viel, wie wir woanders für ein veganes Frühstück zahlen würden) mit musikalischer Untermalung.
Wir waren beim vorletzen Mal da und waren sehr begeistert. Eine tolle Auswahl an veganen Speisen: An diesem Tag gab es neben Basics, wie Brot, Brötchen, zahlreichen originellen selbstgemachten Aufstrichen und Dips sowie frischem Obst, Gemüse und Müsli u.a. Quiche, Seitan-Medallions, Antipasti, Gazpacho, Grießbrei und Kuchen. Außerdem gab es zu trinken z.B. veganen Cappuccino und Punsch mit oder ohne Schuss.
Abgewaschen wird nach dem Essen selber in bereitgestellten Spülbecken.
Einzig zu bemängeln ist vielleicht, dass das es zum Händewaschen regulär kein fließendes Wasser gibt (zumindest nicht, wenn die Veranstaltung im Gängeviertel stattfindet).
Wer "schick" essen gehen will, ist hier falsch. Aber wer in entspannter freundlicher Atmosphäre die veganen Köstlichkeiten genießen will und sich nicht daran stört, dass der Tisch, an dem man sitzt, evtl. eine Sperrholzplatte auf einer Bierkiste ist, kann seinen Sonntag kaum besser beginnen.

vegane Gemüse-Kraftbrühe

Wer kein fertiges veganes Brühepulver kaufen möchte, sondern eine frische belebende Gemüsebrühe zubereiten möchte, für den ist dieses Rezept das Richtige.

Zutaten:
2 l Wasser
1 Bund Suppengemüse (ca. 3 Möhren, 1 Scheibe Sellerie, 1/2 Stange Lauch, etwas Petersilie), grob geschnitten
1 Lorbeerblatt
1 TL Sonnenblumenöl
etwas Zitronensaft
2 - 3 TL Salz
etwas Pfeffer

Zubereitung:
Das Wasser mit Öl zum Kochen bringen und das Lorbeerblatt sowie das Suppengemüse (außer die Petersilie) darin 2 Stunden bei geringster Temperatur kochen lassen. Schließlich abseihen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und die einzelnen Portionen mit der frischen Petersilie oder anderen frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Koriander garnieren.

mexikanischer Schmorkartoffel-Auflauf

Das Originalrezept von unserem Großonkel aus Mexiko, der so sehr Schmorkartoffeln liebte... ;)

Zutaten:
750 g festkochende Kartoffeln, geschält, gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen, abgetropft
2 kleine Dosen geschälte Tomaten, mit Saft
150 g Sojaschnetzel
1 Zwiebel, grob gehackt
1 l kräftige vegane Brühe
2 EL Sonnenblumenöl
Mexiko-Gewürzmischung, Paprika, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Sojaschnetzel in der Brühe ca. 10 Minuten kochen, Wasser abgießen und auspressen.
Kartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL heißem Öl ca. 10 Minuten anschmoren und beiseite stellen.
Sojaschnetzel 5 - 10 Minuten in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten und kräftig mit Paprika und Mexiko-Gewürzmischung würzen.
Alle Zutaten in einer großen Auflaufform mischen, dabei die Tomaten zerdrücken/-hacken und alles gut würzen.
Das Ganze für 30 - 45 Minuten bei 200° C in den Backofen geben.

vegane Bratkartoffeln

Lange sehnten wir uns nach eine schmiedeeisernen Pfanne - nun haben wir endlich diese Turk Pfanne. Nichts backt an, sie ist stabil und hält eine wunderbar konstante Hitze. Einfach genial, wenn man wirklich braten will.
Zum Einbrennen verwendeten wir eine andere Technik, als die von Turk empfohlene: Nach dem Entfernen des Korrosionsschutzes bestrichen wir das Innere der Pfanne mit Sonnenblumenöl und legten sie bei 225° C für gut 1,5 Stunden in den Ofen. Danach hatten wir eine wundeschöne gleichmäßige Patina, die schon ihre volle Anti-Haft-Wirkung hatte und beim anschließenden ersten Gebrauch ihre charakeristische schwarze Farbe annahm.

Zutaten:
1 kg festkochende Kartoffeln, am Vortag mit der Schale in Salzwasser gekocht, direkt vor dem Zubereiten gepellt und in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten
2 Zwiebeln, grob gehackt
ca. 7 EL vegane Margarine (z.B: Alsan, Deli Reform oder Sojola) oder Pflanzenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
In einer heißen Pfanne bei 2/3 Hitze (z.B. Stufe 4 von 6) Margarine zerlassen und den Boden mit Kartoffelscheiben bedecken ohne zu stapeln. Bräunung der Kartoffeln beobachten und wenn die untere Seite nach ca. 5 Minuten goldbraun ist, alle Scheiben wenden. Wenn nun beide Seiten der Kartoffeln braun sind, etwas salzen und auf einen Teller oder ähnliches beiseite stellen.
Diesen Schritt wiederholen, bis alle Scheiben gebraten sind.
Zwiebel in der Pfanne rösten, dann mit den Kartoffeln verrühren und noch einmal alles bei hoher Hitze ca. 3 Minuten in der Pfanne schwenken. Schließlich mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

selbstgemachter veganer Feigensenf

Die Mengenangaben füllen ein Glas von 275ml.

Zutaten:
7 EL Feigenkonfitüre
3 EL Senfpulver
1 EL veganer mittelscharfer Senf (z.B. welcher der keinen anderen Essig als Branntweinessig enthält)
4 EL veganer weißer Balsamicoessig (z.B. von Kühne)
2 EL veganer Obstessig (z.B. Apfelessig von Byodo)
3 EL Wasser

Zubereitung:
Die Feigenkonfitüre in einem Topf erwärmen und ggf. pürieren. Den Obstessig und den Balsamico unterrühren und das ganze bei geringer Hitze etwa 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
Das Senfmehl in einem separaten Schälchen mit dem Wasser und dem mittelscharfen vermischen. Dieses Senfgemisch dann gründlich unter die Konfitüre rühren (man kann den Topf dafür auch vom Herd nehmen) und anschließend nochmals unter Rühren erwärmen.
Der Feigensenf ist nun fertig und kann in das Glas gefüllt werden. 2 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.